Über die Magie glücklicher Paare und warum so viele Beziehungen verkorkst sind

Vielleicht ist gar nichts falsch an den beiden Partnern und sie brauchen auch keine Therapie, vielleicht passt nur einfach ihr Beziehungsdesign nicht zu ihren Wünschen und Bedürfnissen?

Anbei ein langes Zitat aus dem Newsletter vom 10.03.2020 der Bestseller-Autorin Susanne Wedel, das meines Erachtens für viele Paare sehr hilfreiche Erkenntnisse bietet. Vielleicht inspiriert der Ausschnitt Euch auch dazu, mal (wieder) Eure ungenutzten Potentiale als Paar auszuloten …? Da ich das kostenfreie Teilen von wertvollen Inhalten wertschätze, habe ich auch den Werbeteil am Ende mit eingefügt.

„… Paar- und Sexualtherapeuten und haben hohen Zulauf und teilweise lange Wartezeiten. Dennoch erreichen sie viele Paare nicht, denn eine Therapie, die einer der Partner will, ist für den anderen Partner meistens keine Option oder höchstens der allerletze Versuch, wenn sonst gar nichts mehr geht oder er „gezwungen“ wird. Ich habe von einem Paartherapeuten mal die Aussage gehört, dass Paartherapie für einen Großteil der Beziehungen „Sterbebegleitung“ bedeutet. Viele Paare würden sich erst zu einer Therapie entscheiden, wenn es schon zu spät sei. Da frage ich mich: warum eigentlich? Ist doch blöd. Vielleicht weil es die Krankenkasse nicht zahlt? Ganz ehrlich: eine Scheidung ist deutlich teurer. Vielleicht liegt die Therapieverweigerung eher in dem Wunsch, vom eigenen Partner so akzeptiert zu werden wie man ist. Niemand will sich gerne „therapieren“ lassen. Denn dabei schwingt immer mit, dass an einem irgendwas nicht stimmt, und das möchte niemand gerne hören.

Wie wäre denn folgender ganz anderer Ansatz:
Vielleicht ist gar nichts falsch an den beiden Partnern und sie brauchen auch keine Therapie, vielleicht passt nur einfach ihr Beziehungsdesign nicht zu ihren Wünschen und Bedürfnissen? Warum nicht „präventiv“ was für die Beziehung tun? Warum nicht neugierig darauf werden, wie das Feuer der Leidenschaft und die gegenseitige Zuneigung gestärkt werden können, anstatt immer wieder um die gleichen Probleme zu kreisen? Warum nicht sich gegenseitig begeistern und mitreißen, anstatt immer mehr Kompromisse zu machen?
Tja …
Weil wir alle zum Thema Beziehung und Sexualität total verkorkst sind. In unseren Köpfen vermischen sich uralte Moralsysteme wie  „die Institution Ehe“ inklusive lebenslangem Treuegelöbnis  mit Gefühlen wie „Liebe“ und „verliebt sein“ und modernen Trends a la Polyamorie, in jedem Ratgeber lesen wir etwas anderes darüber, wie eine „perfekte“ Beziehung funktioniert, und überhaupt glaubt jeder, der schon mal eine Beziehung hatte, Experte in diesem Themenfeld zu sein. Unsere eigenen blinden Flecken sind beim Thema Beziehung so groß, dass wir Jahre oder gar Jahrzehnte mit dem falschen Partner verbringen können und nicht mal ahnen, was wir verpassen. Oder wir haben den Richtigen bereits an unserer Seite, schaffen es aber einfach nicht, unsere gegenseitigen Bedürfnisse zu erfüllen, weil wir alles Mögliche miteinander tun, nur nicht das, was uns wirklich am Herzen liegt.

In meinem letzten Buch „Heute komme ich zuerst“ habe ich ein Kapitel über „Power Couples“ geschrieben, über die außergewöhnlichen Paare, die sich tatsächlich dauerhaft gegenseitig beflügeln, die gemeinsam wachsen, die beide stark und unabhängig sind und aus reiner Liebe und Zuneigung zusammen sind und nicht, weil sie irgendetwas vom anderen „wollen“ oder „brauchen“.  Power Couples sind sehr selten, denn bei den meisten ist es mit dem gegenseitigen Beflügeln vorbei, wenn die Verliebtheits-Phase zu Ende geht. Die meisten Paare verbindet eine unausgesprochene Abhängigkeit, entweder eine finanzielle oder eine emotionale, und der Alltag ist geprägt von Kompromissen und Verletzungen. Ob ein Paar die Voraussetzung dafür hat, ein Power Couple zu werden und was es dafür braucht, kann man herausfinden. Und von Power Couples kann man viel lernen. Wer dazu neugierig ist, kann mir gerne eine Mail schreiben welcome@susannewendel.de oder lest das Kapitel 9 im Buch.

Ein wesentlicher Faktor für richtig gute Beziehungen ist die Sexualität. Sie ist ein Gradmesser für die Verbundenheit der Partner und für die Zukunftsprognose. Die Wichtigkeit der körperlichen Nähe wird von vielen Paaren total unterschätzt. Selbst langweiliger Sex ist für eine Beziehung besser als kein Sex. Fakt ist, wenn Paare sich trennen, hatten sie oft jahrelang keinen Sex mehr und ihre Verbindung ist komplett verloren gegangen. Irgendwo habe ich mal gelesen, Menschen trennen sich, weil sie einen „Totalverlust an Nähe“ erleben. Dazu kommt, viele Menschen wissen schlicht nicht um die magische Kraft, die in unserem zweiten (Sexual-)Chakra verborgen ist. Das wissen sogar viele Sexualberater und -therapeuten nicht. Sex macht gute Laune, eigentlich ist es eine Binsenweisheit. Und gute Laune ist die Basis für glückliche Familien und Motivation im Job: Guter Sex macht Menschen charismatisch, energievoll und attraktiv. Gelebte Sexualität kann unglaubliche Energie freisetzen und bringt jede Körperzelle zum Strahlen. Man kann sofort erkennen, wenn Paare sexuell verbunden sind und die stärkste aller Energien zwischen ihnen fließt. Genau so wie man sehen kann, wenn Paare nicht verbunden sind. Sex ist in Beziehungen vor allem dann ein Thema wenn er nicht stattfindet. Oder wenn auf einmal eine dritte Person mitmischt. Und dann wird er ein riesengroßes Thema! Wenn der Sex passt, macht er 10% der Beziehung aus. Wenn nicht, 90%

Sämtliche Angebote findet ihr auf meiner frisch überarbeiteten Website www.susanne-wendel.de und weiter unten im Newsletter. Für alle, die neugierig sind, biete ich ab sofort 25-minütige kostenlose Discovery-Calls an. Sucht euch einen Termin aus und reserviert ihn mit einer kurzen Info, wofür ihr euch interessiert, unter https://calendly.com/susanne-wendel/discovery-call 

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